Berufsprofil

Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin

Wichtige Fakten

Als Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin sind Sie an vorderster Front, wenn Menschenleben in Not geraten. Sie leisten lebensrettende Sofortmaßnahmen und begleiten Patienten sicher zur medizinischen Versorgung – ein Beruf, der höchste Verantwortung und schnelles Handeln erfordert.

Zusammenfassung

Notfallsanitäter/innen sind qualifizierte Fachkräfte, die im Rettungsdienst tätig sind. Ihre Arbeit umfasst die medizinische Notfallversorgung von kranken, verletzten oder gefährdeten Personen, sowohl am Einsatzort als auch während des Transports zu einem Krankenhaus oder einer anderen medizinischen Einrichtung. Sie sind für die Patientenüberwachung, die Durchführung von lebensrettenden Maßnahmen und die Sicherstellung eines sicheren Transports verantwortlich. Die Tätigkeit erfordert ein hohes Maß an Fachwissen, Belastbarkeit und Teamfähigkeit.

Kernaufgaben
  • • Durchführung von medizinischen Notfallmaßnahmen und Sofortversorgung
  • • Überwachung des Patientenzustands während des Transports und Anpassung der Behandlung
  • • Sicherstellung des sicheren Transports des Patienten

Als Notfallsanitäter/Notfallsanitäterin sind Sie an vorderster Front, wenn Menschenleben in Not geraten. Sie leisten lebensrettende Sofortmaßnahmen und begleiten Patienten sicher zur medizinischen Versorgung – ein Beruf, der höchste Verantwortung und schnelles Handeln erfordert.

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Ein Tag im Leben

Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun

Gesundheitswesen und menschliche Dienstleistungen

Tag im Leben

Ein typischer Tag alsNotfallsanitäter/Notfallsanitäterin

09
09:00 · Morgen
Krankenhauspersonal instruieren
Informieren der Krankenhausmitarbeiter/-mitarbeiterinnen bei der Patienteneinlieferung, genaue Angaben zum Patientenzustand und zu den Umständen des Unfalls, der Krankheit oder der Verletzung sowie zu den bisherigen Behandlungsmaßnahmen.
10
10:30 · Vormittags
mit Patienten/Patientinnen mit akuten Erkrankungen umgehen
Patienten aller Altersgruppen mit akuten und dringlichen Erkrankungen oder Verletzungen wie sporadischen, undifferenzierten körperlichen und verhaltensbedingten Symptomen oder Störungen behandeln.
12
12:00 · Mittag
Notfallmedikamente verabreichen
Verabreichung von Medikamenten in Notfällen entsprechend der Verordnung des überwachenden Arztes.
14
14:00 · Nachmittag
Patienten/Patientinnen in den Rettungswagen verladen
Sicheres Verladen von Patienten in den und aus dem Rettungswagen mithilfe geeigneter Geräte und manueller Geschicklichkeit, sodass der Patient beim Transport keine Schäden erleidet.
15
15:30 · Am späten Nachmittag
an die Umgebung in der Notfallpflege anpassen
Die Praxis anpassen, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Patientinnen/Patienten im Notfallumfeld erfüllt werden.
17
17:00 · Zusammenfassung
Berichte zu Notfällen schreiben
Erfassen des Zustands oder der Verletzung des Patienten bei der Übernahme im Krankenwagen, der erfolgten Behandlung sowie der Reaktionen auf Arzneimittel und Behandlung.

Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.

Software & Technologien & Wissensgebiete
Software & Technologien
Apple iOSeClinicalWorks EHR softwareEpocratesHyperToxInformed EMS Field GuideIterum eMedicMedDataSolutions Regist*rMedical Wizards ER & ICU ToolBoxMedical Wizards ER SuiteMedical Wizards Paramedics ToolBoxMEDITECH softwareMicrosoft ExcelMicrosoft Office softwareMicrosoft operating systemMicrosoft OutlookMicrosoft PowerPointMicrosoft WordMosby's Drug ConsultPalmtree EMS Field Reference GuidePalmtree Pocket EKG
Wissensgebiete
  • Arztbericht

    Grundlagen eines Systems und dessen Verwendung zur Erstellung von Arztberichten anhand bestimmter Kriterien, zur Bearbeitung von Notrufen und für den Betrieb von rechnergestützten Versandsystemen.

  • auf ärztliche Hilfsberufe angewandte Naturwissenschaften

    Die Grundsätze und Theorien der Physik, der Biomechanik, der Elektronik und der Ergonomie, die auf ärztliche Hilfsberufe angewandt werden können.

  • Beförderungsmethoden

    Kenntnis der Grundsätze und Methoden für die Beförderung von Personen oder Gütern auf dem Luft-, Schienen-, See- oder Landweg, einschließlich der relativen Kosten und der optimalen Arbeitsstrategien.

  • Grundsätze der Tätigkeit von ärztlichem Hilfspersonal

    Theorien und Wissenschaft, die das Konzept und die Grundsätze der Tätigkeit von ärztlichem Hilfspersonal untermauern.

  • klinische Wissenschaft

    Die Erforschung und Entwicklung von Techniken und Geräten, die von medizinischem Personal zur Verhütung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden.

  • Notfallmedizin

    Eine in der EU-Richtlinie 2005/36/EG genannte medizinische Fachrichtung.

Grundlegende Fähigkeiten
Einhaltung von Verfahren zu Sicherheit und Gesundheitsschutz
  • mit größeren Zwischenfällen umgehen

    Unverzügliches Ergreifen von Maßnahmen zur Reaktion auf schwerwiegende Vorfälle (z. B. Verkehrsunfälle), die den Schutz und die Sicherheit von Einzelpersonen an privaten oder öffentlichen Orten gefährden.

  • Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der Praxis im Gesundheitswesen einhalten

    Anwendung der von nationalen Berufsverbänden und Behörden anerkannten Qualitätsstandards für Risikomanagement, Sicherheitsverfahren, Patientenrückmeldungen, Vorsorgeuntersuchungen und Medizinprodukte in der täglichen Praxis.

  • Rechtsvorschriften zum Gesundheitswesen einhalten

    Einhaltung der regionalen und nationalen Gesundheitsvorschriften, die die Beziehungen zwischen Lieferanten, Kostenträgern, Anbietern der Gesundheitsbranche und Patienten/Patientinnen sowie die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen regeln.

  • Gefahrenabwehr auswählen

    Geeignete Auswahl von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Risikomanagement durchführen

  • Sicherheit von Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems gewährleisten

    Sicherstellen, dass die Nutzer des Gesundheitssystems professionell, wirksam und sicher behandelt werden, indem die Methoden und Verfahren an die Bedürfnisse, Fähigkeiten oder Umstände des Nutzers angepasst werden.

Medizinische Beratung
  • Patienten/Patientinnen über Einwilligung nach Aufklärung beraten

    Sicherstellen, dass Patienten/Kunden umfassend über Risiken und Nutzen vorgeschlagener Behandlungen informiert werden, damit sie ihre Einwilligung nach Aufklärung geben können, sowie Einbeziehen von Patienten/Kunden in den Prozess ihrer Versorgung und Behandlung.

  • Krankenhauspersonal instruieren

    Informieren der Krankenhausmitarbeiter/-mitarbeiterinnen bei der Patienteneinlieferung, genaue Angaben zum Patientenzustand und zu den Umständen des Unfalls, der Krankheit oder der Verletzung sowie zu den bisherigen Behandlungsmaßnahmen.

  • politische Entscheidungsträger über die Herausforderungen des Gesundheitswesens informieren

    Bereitstellen hilfreicher Informationen im Zusammenhang mit Gesundheitsberufen, um sicherzustellen, dass politische Entscheidungen im Interesse der Gemeinschaften getroffen werden.

  • mit Nutzern/Nutzerinnen des Gesundheitssystems umgehen

    Kommunikation mit den Kunden und ihren Pflegepersonen mit Zustimmung des Patienten und unter Wahrung der Vertraulichkeit, um sie über die Fortschritte der Kunden und Patienten zu informieren.

  • kontextspezifische klinische Kompetenzen anwenden

    Professionelle und faktengestützte Bewertung, Zielsetzung, Intervention und Einschätzung der Klienten im Rahmen des eigenen klinischen Tätigkeitsbereichs unter Berücksichtigung ihrer Entwicklungs- und kontextuellen Geschichte.

Medizinische, zahnärztliche und pflegerische Versorgung
  • mit Patienten/Patientinnen mit akuten Erkrankungen umgehen

    Patienten aller Altersgruppen mit akuten und dringlichen Erkrankungen oder Verletzungen wie sporadischen, undifferenzierten körperlichen und verhaltensbedingten Symptomen oder Störungen behandeln.

  • Erste Hilfe leisten

    Herz-Lungen-Wiederbelebung oder Erste Hilfe leisten, um kranke oder verletzte Personen so lange zu versorgen, bis sie eine umfassendere medizinische Behandlung erhalten.

  • Notfallmedikamente verabreichen

    Verabreichung von Medikamenten in Notfällen entsprechend der Verordnung des überwachenden Arztes.

  • spezielle Techniken des ärztlichen Hilfspersonals in der nicht stationären Pflege anwenden

    Anwenden geeigneter Techniken des ärztlichen Hilfspersonals in der nicht stationären Pflege, z. B. Anlegen von Infusionen, Verabreichen von Arzneimitteln, Kardioversion und chirurgische Techniken für Noteingriffe.

  • mit akutem Schmerz umgehen

    Behandlung von Patienten mit akuten Schmerzen und Linderung dieser Schmerzen.

Unterstützung von Menschen bei der Mobilität
  • Patienten/Patientinnen verlegen

    Verbringung von Patienten/Patientinnen in und aus Rettungswagen, Krankenhausbetten, Rollstühlen usw. auf bestmögliche Weise.

  • Patienten/Patientinnen in den Rettungswagen verladen

    Sicheres Verladen von Patienten in den und aus dem Rettungswagen mithilfe geeigneter Geräte und manueller Geschicklichkeit, sodass der Patient beim Transport keine Schäden erleidet.

  • Patienten/Patientinnen für eine Intervention positionieren

    Positionieren oder Fixieren von Patienten, um sichere und effektive Eingriffe zu ermöglichen.

Aufrechterhaltung und Durchsetzung der physischen Sicherheit
  • mit Blut zurechtkommen

    Gelassener Umgang mit Blut und Organen.

  • für Ordnung am Unfallort sorgen

    Aufrechterhalten der Ordnung am Unfallort durch Zerstreuen von Schaulustigen und Abhalten von Angehörigen und Freunden, das Unfallopfer zu berühren.

  • mit Situationen der Notfallpflege umgehen

    Bewerten der Anzeichen für eine Situation, die eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit, die Sicherheit, das Eigentum oder das Umfeld einer Person darstellt, und gut auf eine solche Situation vorbereitet sein.

Gesundheitsfürsorge und medizinische Behandlungen
  • Patienten/Patientinnen für Notfallinterventionen immobilisieren

    Immobilisieren von Patienten mit einem Spineboard oder anderen geeigneten Schienen zur Vorbereitung des Patienten auf den Krankentransport.

  • Ersthilfe anwenden

    Behandeln medizinischer oder traumabedingter Notfälle und Betreuen der Patienten unter Einhaltung der Gesundheitsschutz- und Sicherheitsvorschriften, Bewerten der rechtlichen und ethischen Fragen in dieser Situation und Gewährleisten einer angemessenen präklinischen Versorgung.

  • zur Kontinuität der medizinischen Versorgung beitragen

    Zur koordinierten und kontinuierlichen medizinischen Versorgung beitragen.

Einhaltung operativer Verfahren
  • klinischen Leitlinien folgen

    Befolgen vereinbarter Protokolle und Leitlinien zur Unterstützung der medizinischen Praxis, die von Gesundheitseinrichtungen, Berufsverbänden, Behörden oder wissenschaftlichen Organisationen bereitgestellt wird.

  • organisatorische Leitlinien befolgen

    Befolgen organisatorischer oder abteilungsspezifischer Standards und Leitlinien. Verstehen der Motive der Organisation und der allgemeinen Vereinbarungen sowie entsprechendes Handeln.

  • Inklusion vorantreiben

    Fördern und Wahren der Vielfalt und Einstehen für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern, Ethnien und Minderheiten im Unternehmen, um Diskriminierung zu verhindern und die Inklusion und ein positives Umfeld zu gewährleisten.

Stellen medizinischer Diagnosen
  • Notfalluntersuchungen durchführen

    Durchführen einer gründlichen und umfassenden körperlichen Untersuchung des Patienten in Notfallsituationen unter Verwendung von Bewertungsmethoden wie Beobachten, Abtasten und Abhören sowie Formulieren von Diagnosen über alle Altersgruppen hinweg und Hinzuziehen eines Facharztes, sofern verfügbar.

  • Art der Verletzung bei Notfällen beurteilen

    Beurteilen der Art und des Ausmaßes einer Verletzung oder Erkrankung, um einen vorrangigen Plan für die medizinische Behandlung festzulegen.

Karriereentwicklung

Entwicklungspfade & ähnliche Rollen

Erkunden Sie typische Karrierepfade, angrenzende Fähigkeiten und ähnliche Rollen, um Ihren nächsten Schritt zu planen.

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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Welche Ausbildung benötige ich, um Notfallsanitäter/in zu werden?
Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in ist eine anspruchsvolle, praktische Ausbildung auf Technikerebene. Sie bauen in der Regel auf einer abgeschlossenen Ausbildung im Bereich des Gesundheitswesens auf, beispielsweise als Rettungsassistent/in oder Krankenpfleger/in. Die Ausbildungsinhalte umfassen medizinische Grundlagen, Notfallmedizin, Anatomie, Physiologie und spezielle Fertigkeiten im Bereich der Notfallversorgung.
Welche Tätigkeitsbereiche gibt es für Notfallsanitäter/innen?
Notfallsanitäter/innen arbeiten hauptsächlich im Rettungsdienst, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten. Sie können bei privaten Rettungsdienstunternehmen, kommunalen Werken oder als Angestellte von Krankenhäusern tätig sein. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten in der Notfallmedizin in Krankenhäusern oder in der Luftrettung.
Welche besonderen Fähigkeiten sind für die Tätigkeit als Notfallsanitäter/in wichtig?
Neben fundierten medizinischen Kenntnissen sind ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit unerlässlich. Auch die Fähigkeit, in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und schnell und effizient zu handeln, ist entscheidend.