Berufsprofil

Tierpräparator/Tierpräparatorin

Rollenlins

Werden Sie Teil der Bewahrung der Tierwelt! Als Tierpräparator/Tierpräparatorin erschaffen Sie beeindruckende und lebensechte Modelle von Tieren, die in Museen, Gedenkstätten, für wissenschaftliche Zwecke oder in privaten Sammlungen zur Schau gestellt werden.

Zusammenfassung

Die Tätigkeit des Tierpräparators/der Tierpräparatorin ist eine Kombination aus handwerklichem Geschick, naturwissenschaftlichem Verständnis und künstlerischem Auge. Ihre tägliche Arbeit umfasst die sorgfältige Vorbereitung von Tierkörpern oder -teilen, die präzise Modellierung und Gestaltung der Präparate sowie die detailgetreue Wiedergabe der natürlichen Erscheinung der Tiere. Dabei arbeiten Sie oft mit verschiedenen Materialien wie Kunstharzen, Stoffen, Haaren und Federn.

Wesentliche Aufgaben
  • • Vorbereitung und Konservierung von Tierkörpern oder -teilen.
  • • Modellierung und Gestaltung von Präparaten unter Berücksichtigung anatomischer Details.
  • • Anbringen von Fell, Federn, Haut und anderen Oberflächenmaterialien.

Werden Sie Teil der Bewahrung der Tierwelt! Als Tierpräparator/Tierpräparatorin erschaffen Sie beeindruckende und lebensechte Modelle von Tieren, die in Museen, Gedenkstätten, für wissenschaftliche Zwecke oder in privaten Sammlungen zur Schau gestellt werden.

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Ein Tag im Leben

Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun

Kunst, Unterhaltung und Design

Tag im Leben

Ein typischer Tag alsTierpräparator/Tierpräparatorin

09
09:00 · Morgen
geformten Tierkörper vollenden
Geformte Tierkörper durch Befestigung anderer Teile und Zubehör, z. B. Nase, Ohren, Augen oder Schwanz, vollenden. Bei größeren Tieren auch die Haut auf den Tierkörper kleben.
10
10:30 · Vormittags
Teile von Tierkörpern reinigen
Reinigung verschiedener Körperteile von Tieren zum Vorbereiten und Gerben von Tierhäuten. Säubern von Körperteilen wie Haut, Skeletten, Geweihen oder Hörnern mit tierartspezifischen Reinigungstechniken.
12
12:00 · Mittag
Tierkörper formen
Aufbauen des Grundkörpers des Tieres und Montieren der Knochen mit Drähten, Baumwolle und Ton, sodass sie den Tierkörper formen. Formen des Tierkörpers bei größeren Tieren durch Verwenden einer Form, einer Metallstruktur oder einer Skulptur und Ausrichten in der gewünschten Position.
14
14:00 · Nachmittag
Schlachtkörper säubern
Entnahme von Eingeweiden, Organen, Rückengrat, Zwerchfell aus Schlachtkörpern. Reinigung des Schlachtkörpers nach vorgegebenen Verfahren, um die endgültige Schlachtkörperaufmachung zu erhalten.
15
15:30 · Am späten Nachmittag
Tiere häuten
Häuten von Tieren auf geeignete Weise unter Berücksichtigung des Verwendungszwecks der Häute. Entfernen von Tierhäuten zur Verwertung des Tierkörpers oder zur Verwendung von Haut oder Fell. Abbalgen kleinerer Tiere. Dabei wird die Haut an den Füßen eingeschnitten und wie ein Strumpf abgezogen. Wurde ein Pelztier mit einer nicht-invasiven Methode geschlachtet, z. B. durch Vergasen oder Erschlagen, muss vor dem Häuten überprüft werden, ob das Tier tot ist. Große Tiere werden über einen Bauchschnitt gehäutet. Verwendung der erforderlichen Geräte zum Häuten.

Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.

Software & Technologien & Wissensgebiete
Software & Technologien
Belmar & Associates MortwareHMIS AdvantageMicrosoft ExcelMicrosoft Office softwareMicrosoft Word
Wissensgebiete
  • Anatomie der Tiere

    Kenntnis der Körperteile von Tieren, ihrer Struktur und dynamischen Beziehungen auf einem Niveau, das für den spezifischen Beruf erforderlich ist.

  • Konservierungstechniken

    Verfahren, Instrumente, Techniken, Materialien und Chemikalien, die für die Konservierung und Archivierung verwendet werden.

  • Physiologie der Tiere

    Untersuchung der mechanischen, physikalischen, bioelektrischen und biochemischen Funktionsweise von Tieren, ihrer Organe und ihrer Zellen.

  • angewandte Zoologie

    Die Wissenschaft, bei der Anatomie, Physiologie, Ökologie und Verhalten in einem bestimmten praktischen Kontext angewandt werden.

Branchenübergreifende Kompetenzen
  • Rechtsvorschriften zum Tierschutz
  • Tierarten
  • Anatomie des Menschen
Grundlegende Fähigkeiten
Jagen, Fangen und Schlachten von Tieren
  • Schlachtkörper säubern

    Entnahme von Eingeweiden, Organen, Rückengrat, Zwerchfell aus Schlachtkörpern. Reinigung des Schlachtkörpers nach vorgegebenen Verfahren, um die endgültige Schlachtkörperaufmachung zu erhalten.

  • Tiere häuten

    Häuten von Tieren auf geeignete Weise unter Berücksichtigung des Verwendungszwecks der Häute. Entfernen von Tierhäuten zur Verwertung des Tierkörpers oder zur Verwendung von Haut oder Fell. Abbalgen kleinerer Tiere. Dabei wird die Haut an den Füßen eingeschnitten und wie ein Strumpf abgezogen. Wurde ein Pelztier mit einer nicht-invasiven Methode geschlachtet, z. B. durch Vergasen oder Erschlagen, muss vor dem Häuten überprüft werden, ob das Tier tot ist. Große Tiere werden über einen Bauchschnitt gehäutet. Verwendung der erforderlichen Geräte zum Häuten.

Formen von Materialien für das Kreieren von Produkten
  • Tierkörper formen

    Aufbauen des Grundkörpers des Tieres und Montieren der Knochen mit Drähten, Baumwolle und Ton, sodass sie den Tierkörper formen. Formen des Tierkörpers bei größeren Tieren durch Verwenden einer Form, einer Metallstruktur oder einer Skulptur und Ausrichten in der gewünschten Position.

Reinigen von Werkzeugen, Ausrüstungen, Werkstücken und Fahrzeugen
  • Teile von Tierkörpern reinigen

    Reinigung verschiedener Körperteile von Tieren zum Vorbereiten und Gerben von Tierhäuten. Säubern von Körperteilen wie Haut, Skeletten, Geweihen oder Hörnern mit tierartspezifischen Reinigungstechniken.

Zusammenbau und Herstellung von Erzeugnissen
  • geformten Tierkörper vollenden

    Geformte Tierkörper durch Befestigung anderer Teile und Zubehör, z. B. Nase, Ohren, Augen oder Schwanz, vollenden. Bei größeren Tieren auch die Haut auf den Tierkörper kleben.

Karriereentwicklung

Entwicklungspfade & ähnliche Rollen

Erkunden Sie typische Karrierepfade, angrenzende Fähigkeiten und ähnliche Rollen, um Ihren nächsten Schritt zu planen.

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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Welche Ausbildung benötige ich, um Tierpräparator/in zu werden?
Es gibt keine einheitliche, staatlich geregelte Ausbildung zum Tierpräparator/zur Tierpräparatorin. Häufig wird eine handwerkliche Grundausbildung (z.B. als Tischler, Steiger oder Taxidermist) oder eine naturwissenschaftliche Ausbildung (z.B. als Biologe) vorausgesetzt. Eine anschließende mehrjährige Ausbildung in einem Präparatelabor oder durch einen erfahrenen Tierpräparator/in ist in der Regel unerlässlich.
Wo arbeiten Tierpräparatoren/Tierpräparatorinnen?
Tierpräparatoren/Tierpräparatorinnen finden Beschäftigung in Museen, naturkundlichen Sammlungen, Gedenkstätten, Jagdtrophäen-Ateliers, wissenschaftlichen Einrichtungen oder arbeiten selbstständig im eigenen Betrieb. Die meisten arbeiten jedoch in einer festen Anstellung.
Welche besonderen Fähigkeiten sind für diese Tätigkeit wichtig?
Neben handwerklichem Geschick und einem guten Auge für Details sind Kenntnisse in Anatomie, Zoologie und Konservierungstechniken von Vorteil. Auch künstlerisches Talent, Geduld und eine sorgfältige Arbeitsweise sind unerlässlich.