Berufsprofil

Unternehmensrisikomanager/Unternehmensrisikomanagerin

Wichtige Fakten

Als Unternehmensrisikomanager/in sind Sie der Fels in der Brandung für Ihr Unternehmen, indem Sie potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen und Strategien zur Minimierung entwickeln. Ihre Expertise hilft, die langfristige Stabilität und den Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Zusammenfassung

Die Rolle des Unternehmensrisikomanagers/der Unternehmensrisikomanagerin ist entscheidend für die strategische Ausrichtung und Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens. Sie analysieren kontinuierlich interne und externe Faktoren, um Risiken und Chancen zu identifizieren. Basierend auf diesen Analysen entwickeln Sie präventive Maßnahmen, Notfallpläne und Empfehlungen für die Geschäftsleitung, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Arbeit erfordert ein hohes Maß an analytischem Denkvermögen, Kommunikationsstärke und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.

Kernaufgaben
  • • Identifizierung, Bewertung und Priorisierung von Unternehmensrisiken (operative, finanzielle, regulatorische, strategische Risiken).
  • • Entwicklung und Implementierung von Risikomanagementstrategien, -richtlinien und -prozessen.
  • • Erstellung von Risikoberichten und Präsentationen für die Geschäftsleitung und den Vorstand.

Als Unternehmensrisikomanager/in sind Sie der Fels in der Brandung für Ihr Unternehmen, indem Sie potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen und Strategien zur Minimierung entwickeln. Ihre Expertise hilft, die langfristige Stabilität und den Erfolg des Unternehmens zu sichern.

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Ein Tag im Leben

Was Menschen in dieser Rolle normalerweise tun

Management und Unternehmertum

Tag im Leben

Ein typischer Tag alsUnternehmensrisikomanager/Unternehmensrisikomanagerin

09
09:00 · Morgen
Risikopolitik definieren
Definition des Umfangs und der Arten von Risiken, die eine Organisation bei der Verfolgung ihrer Ziele einzugehen bereit ist, auf der Grundlage der Fähigkeit der Organisation, Verluste zu absorbieren, und der Rendite, die sie aus ihren Tätigkeiten anstrebt. Umsetzung konkreter Risikotaktiken zur Verwirklichung dieser Vision.
10
10:30 · Vormittags
Auswirkungen von Risiken abschätzen
Abschätzung der potenziellen Verluste, die mit einem ermittelten Risiko verbunden sind, indem Standardverfahren der Risikoanalyse angewandt werden, um eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit sowie der Auswirkungen auf das Unternehmen zu entwickeln. Berücksichtigung sowohl finanzieller als auch nicht-finanzieller Auswirkungen. Anwendung qualitativer und quantitativer Risikoanalysetechniken zur Ermittlung, Bewertung und Priorisierung von Risiken.
12
12:00 · Mittag
ermittelte Risiken angehen
Umsetzung eines Risikomanagementplans, um die in der Bewertungsphase ermittelten Risiken anzugehen, ihr Auftreten zu vermeiden und/oder ihre Auswirkungen zu minimieren. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Optionen zur Verringerung der Exposition gegenüber den ermittelten Risiken auf der Grundlage der Risikobereitschaft einer Organisation, des akzeptierten Toleranzniveaus und der Kosten der Behandlung.
14
14:00 · Nachmittag
Krisenmanagement anwenden
Übernahme der Kontrolle über Pläne und Strategien in kritischen Situationen, Einfühlungsvermögen an den Tag legen und Wissen, wie eine Lösung herbeigeführt werden kann.
15
15:30 · Am späten Nachmittag
Unternehmensführung umsetzen
Anwendung einer Reihe von Grundsätzen und Mechanismen für die Verwaltung und Führung eines Unternehmens, Festlegung von Verfahren für Information, Kontrollfluss und Entscheidungsfindung, Zuweisung von Rechten und Zuständigkeiten zu Abteilungen und Personen, Festlegung der Unternehmensziele sowie Überwachung und Bewertung von Maßnahmen und Ergebnissen.
17
17:00 · Zusammenfassung
Anstrengungen auf die Geschäftsentwicklung ausrichten
Ausrichtung der Anstrengungen, Pläne, Strategien und Tätigkeiten in den Unternehmensabteilungen auf Geschäftswachstum und Umsatz. Schwerpunkt auf die Geschäftsentwicklung als ultimatives Ergebnis aller Anstrengungen des Unternehmens.

Die Reihenfolge der Aufgaben dient der Veranschaulichung. Einzelne Tage variieren.

Software & Technologien & Wissensgebiete
Software & Technologien
ADP Workforce NowAdvanced Portfolio Technologies Report BuilderAdvanced Portfolio Technologies SimulatorAmazon Web Services AWS softwareAnalyse-itAnalyzerXLAnnuities analysis softwareApache HiveApache PigApple AppleWorksApple KeynoteAptech Systems GAUSSAspen Graphics Technical Analysis SoftwareAtlassian JIRABizBenchBizPricerBusiness Forecast Systems Forecast ProC++Corel QuattroProdailyVest Investment Personalization Platform
Wissensgebiete
  • gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

    Die Handhabung oder Verwaltung von Geschäftsprozessen in verantwortlicher und ethischer Weise, wobei die wirtschaftliche Verantwortung gegenüber den Anteilinhabern ebenso wichtig ist wie die Verantwortung gegenüber ökologischen und sozialen Interessengruppen.

  • Nachhaltigkeit von Unternehmen

    Geschäftsstrategie, bei der ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum angestrebt wird, wobei ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte die drei Hauptsäulen bilden.

  • Schlüsselrisikoindikatoren

    Die entscheidenden Prädiktoren für ungünstige Ereignisse, die sich nachteilig auf Organisationen auswirken können. Sie überwachen Veränderungen in der Risikoexposition und tragen zu den Frühwarnsignalen bei, die es den Organisationen ermöglichen, Risiken zu melden, Krisen zu verhindern und ihre Auswirkungen rechtzeitig abzumildern.

  • Techniken der qualitativen Risikoanalyse

    Instrumente und Techniken zur Einschätzung der Wahrscheinlichkeit von Risiken und zur Bewertung ihrer Auswirkungen, wie Wahrscheinlichkeits- und Auswirkungsmatrizen, Risikokategorisierung, SWAT-Analyse und ICOR-Analyse.

  • Techniken der quantitativen Risikoanalyse

    Die Instrumente und Techniken, die verwendet werden, um die Auswirkungen von Risiken auf die Ziele und Vorgaben einer Organisation zu quantifizieren und ihnen eine numerische Bewertung zuzuweisen, z. B. Befragungen und Erhebungen, Wahrscheinlichkeitsverteilung, Sensitivitätsanalyse, Risikomodellierung und -simulation, Ursache-Wirkungs-Matrix, Fehlerarten- und Fehlerauswirkungsanalyse, Kostenrisikoanalyse und Terminrisikoanalyse.

  • Techniken der Risikofinanzierung

    Die verfügbaren Optionen für die Abgeltung und Berücksichtigung der finanziellen Folgen von Risiken, wie Risikoselbstbehalt, Risikotransfer und andere alternative Risikofinanzierungslösungen.

Branchenübergreifende Kompetenzen
  • Innenrevision
  • Risikoermittlung
  • Risikomanagement
Grundlegende Fähigkeiten
Durchführung von Risikoanalyse und -management
  • Beratung zum Risikomanagement leisten

    Bereitstellen von Beratungsleistungen in Bezug auf Risikomanagement- und Präventionsmaßnahmen und deren Umsetzung unter Berücksichtigung der verschiedenen Arten von Risiken für ein bestimmtes Unternehmen.

  • Prognose für Unternehmensrisiken erstellen

    Den Betrieb und die Maßnahmen eines Unternehmens analysieren, um deren Auswirkungen, mögliche Risiken für das Unternehmen zu bewerten und geeignete Strategien zu deren Bewältigung zu entwickeln.

  • Auswirkungen von Risiken abschätzen

    Abschätzung der potenziellen Verluste, die mit einem ermittelten Risiko verbunden sind, indem Standardverfahren der Risikoanalyse angewandt werden, um eine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit sowie der Auswirkungen auf das Unternehmen zu entwickeln. Berücksichtigung sowohl finanzieller als auch nicht-finanzieller Auswirkungen. Anwendung qualitativer und quantitativer Risikoanalysetechniken zur Ermittlung, Bewertung und Priorisierung von Risiken.

  • Risikopolitik definieren

    Definition des Umfangs und der Arten von Risiken, die eine Organisation bei der Verfolgung ihrer Ziele einzugehen bereit ist, auf der Grundlage der Fähigkeit der Organisation, Verluste zu absorbieren, und der Rendite, die sie aus ihren Tätigkeiten anstrebt. Umsetzung konkreter Risikotaktiken zur Verwirklichung dieser Vision.

  • ermittelte Risiken angehen

    Umsetzung eines Risikomanagementplans, um die in der Bewertungsphase ermittelten Risiken anzugehen, ihr Auftreten zu vermeiden und/oder ihre Auswirkungen zu minimieren. Bewertung der verschiedenen verfügbaren Optionen zur Verringerung der Exposition gegenüber den ermittelten Risiken auf der Grundlage der Risikobereitschaft einer Organisation, des akzeptierten Toleranzniveaus und der Kosten der Behandlung.

  • Risikofaktoren beurteilen

    Bestimmen des Einflusses wirtschaftlicher, politischer und kultureller Risikofaktoren sowie weiterer Aspekte.

Zusammenarbeit und Kontaktpflege
  • Anstrengungen auf die Geschäftsentwicklung ausrichten

    Ausrichtung der Anstrengungen, Pläne, Strategien und Tätigkeiten in den Unternehmensabteilungen auf Geschäftswachstum und Umsatz. Schwerpunkt auf die Geschäftsentwicklung als ultimatives Ergebnis aller Anstrengungen des Unternehmens.

  • Kontakte zu Managern pflegen

    Pflege von Kontakten zu Leitern anderer Abteilungen, um einen effizienten Service und eine wirksame Kommunikation zu gewährleisten, d. h. zu Verkauf, Planung, Einkauf, Handel, Vertrieb und Technik.

Sicherstellung der Einhaltung von Rechtsvorschriften
  • gesetzliche Vorschriften einhalten

    Sicherstellung, dass die für eine bestimmte Tätigkeit geltenden Rechtsvorschriften bekannt sind, und Einhaltung der entsprechenden Vorschriften, Richtlinien und Gesetze.

Analyse von Geschäftstätigkeiten
  • interne Faktoren von Unternehmen analysieren

    Untersuchen und Verstehen verschiedener interner Faktoren, die sich auf den Unternehmensbetrieb auswirken, wie Unternehmenskultur, strategische Grundlage, Produkte, Preise und verfügbare Ressourcen.

Analyse von Finanz- und Wirtschaftsdaten
  • externe Faktoren von Unternehmen analysieren

    Untersuchen und Analysieren externer Faktoren von Unternehmen, wie Verbraucher, Marktstellung, Wettbewerber und politische Situation bezieht.

Umsetzung neuer Verfahren oder Prozesse
  • Unternehmensführung umsetzen

    Anwendung einer Reihe von Grundsätzen und Mechanismen für die Verwaltung und Führung eines Unternehmens, Festlegung von Verfahren für Information, Kontrollfluss und Entscheidungsfindung, Zuweisung von Rechten und Zuständigkeiten zu Abteilungen und Personen, Festlegung der Unternehmensziele sowie Überwachung und Bewertung von Maßnahmen und Ergebnissen.

Einhaltung operativer Verfahren
  • Unternehmensstandards beachten

    Führung und Management gemäß dem Verhaltenskodex des Unternehmens.

Treffen von Entscheidungen
  • strategische Geschäftsentscheidungen fällen

    Analyse von Geschäftsinformationen und Beratung der Geschäftsführung bei der Entscheidungsfindung bezüglich einer Vielzahl von Aspekten, die die Erwartungen, die Produktivität und den nachhaltigen Betrieb eines Unternehmens betreffen. Erwägung der Optionen und Alternativen im Hinblick auf eine Herausforderung und Treffen fundierter, rationaler Entscheidungen auf der Grundlage von Analysen und Erfahrungswerten.

Karriereentwicklung

Entwicklungspfade & ähnliche Rollen

Erkunden Sie typische Karrierepfade, angrenzende Fähigkeiten und ähnliche Rollen, um Ihren nächsten Schritt zu planen.

Karrierelandschaft

Wo passtUnternehmensrisikomanager/Unternehmensrisikomanagerin?

Diese Rolle
Unternehmensrisikomanager/Unternehmensrisikomanagerin Diese Rolle

Ähnlichkeitswerte basierend auf Kompetenzüberschneidungen aus ESCO-Daten.

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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Welche Qualifikationen sind für eine Karriere als Unternehmensrisikomanager/in besonders wichtig?
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Wirtschaftswissenschaften, Finanzen, Jura oder einer vergleichbaren Disziplin ist in der Regel erforderlich. Zusätzlich sind fundierte Kenntnisse im Risikomanagement, analytische Fähigkeiten und eine ausgeprägte Kommunikationsstärke von Vorteil. Erfahrungen in der Branche des Unternehmens sind oft hilfreich.
Wie sieht ein typischer Karrierweg für einen Unternehmensrisikomanager/in aus?
Der Einstieg erfolgt oft nach einem entsprechenden Studium oder einer Weiterbildung im Bereich Risikomanagement. Mit zunehmender Erfahrung und Expertise können Sie in die Fachliche Führung (Career Band 4) aufsteigen und Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung der Risikomanagementstrategie übernehmen. Mögliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind die Leitung eines Risikomanagementteams oder die Übernahme von strategischen Positionen im Management.
Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit Versicherungen im Risikomanagement?
Die Beschaffung von Versicherungen ist ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements. Der Unternehmensrisikomanager/die Unternehmensrisikomanagerin analysiert den Versicherungsbedarf des Unternehmens, verhandelt mit Versicherungsgesellschaften und stellt sicher, dass das Unternehmen angemessen gegen potenzielle Risiken abgesichert ist.